Nachrichten
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Judenfeindlichkeit in Bayern nimmt zu
Zahl der antisemitischen Vorfälle in Bayern erreicht Höchststand: Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus, kurz RIAS, hat im vergangenen Jahr mehr als 1.500 Vorfälle im Freistaat dokumentiert. Den Angaben zufolge gibt es im Internet vermehrt teils strafbare Aufrufe zur Gewalt. RIAS-Leiterin Seidel-Arpaci* sagte, oft werde unverblümt gegen Juden gehetzt. Antisemismus äußere sich immer enthemmter, bedrohlicher und direkter. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 13:15)
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Söder fordert wegen geplanten US-Truppenabzug mehr Einsatz der Bundesregierung
Söder nennt US-Pläne "ärgerlich und gefährlich": Die Bundesregierung rief der bayerische Ministerpräsident auf, die Pläne zur Truppenreduzierung und einen möglichen Verzicht der US-Regierung auf eine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland, nicht einfach so hinzunehmen. Ankündigungen der USA seien ja manchmal schneller als deren Umsetzung, so Söder. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 14:45)
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Leipzig gedenkt der Opfer der gestrigen Amokfahrt
Amokfahrer von Leipzig hielt sich in Psychiatrie auf: Der Mann hat sich nach Angeben des sächsischen Sozialministeriums freiwillig in eine Klinik begeben. Demnach wurde er nach einem kurzen Aufenthalt Ende April entlassen. Der 33-Jährige soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Bei der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt waren gestern zwei Menschen getötet worden. Die Verletzten seien inzwischen alle außer Lebensgefahr, sagte OB Jung. Die Kirchen in Leipzig sind indes für alle geöffnet, die der Opfer von gestern gedenken wollen. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 13:45)
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Rumänien steht vor der nächsten Regierungskrise
Rumänischer Ministerpräsident Bolojan verliert Misstrauensabstimmung: Sein bisheriger Koalitionspartner, die sozialdemokratische PSD, stimmte mit der rechten Allianz für die Einheit der Rumänen gegen Bolojan. Die PSD erklärte, Bolojan habe in zehn Monaten Regierungszeit keinerlei echte Reformen umgesetzt. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 14:45)
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WHO meldet Anstieg der Infektionen mit Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff breitet sich aus: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gibt es inzwischen sieben bestätigte oder vermutete Infektionen. Unter ihnen sind drei Tote, ein Schwererkrankter und drei weitere Passagiere mit milden Symptomen. Die WHO vermutet, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wurde, was sehr ungewöhnlich ist. Rund 150 Passagiere harren weiterhin auf dem Schiff im Atlantik aus. Sie dürfen ihre Kabinen nicht verlassen. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 12:15)
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Bahn will Fahrgäste zu mehr Respekt motivieren
Bahn startet Kampagne: Von heute an sind in Bahnhöfen und Zügen Plakate zu sehen, die für mehr Respekt gegenüber den Mitarbeitern werben. Im Rahmen eines Aktionsplans werden zudem Bahn-Beschäftigte mit Bodycams ausgestattet, auch wird das Sicherheitspersonal aufgestockt. Das Unternehmen reagiert damit auf den gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle vor drei Monaten. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 12:45)
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Biontech plant größeren Stellenabbau
Biontech schließt Produktions-Standorte: Der Impfstoffhersteller begründet dies mit zu geringer Auslastung und der Notwendigkeit, Kosten zu senken. Betroffen sind demnach die Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur. Insgesamt könnten bis zu 1.860 Stellen entfallen, kündigte das Management des Mainzer Unternehmens an. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 13:15)
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Aus Deutscher Post wird DHL
Deutsche Post legt voraussichtlich ihren Namen ab: Künftig wird das Unternehmen wohl DHL heißen. Einen entsprechenden Antrag stellte der Vorstand auf der Hauptversammlung vor. Die Zustimmung gilt als Formsache. Konzernchef Meyer sagte, das Unternehmen habe sich von der ehemaligen Bundespost zu einem weltweit führenden Logistikkonzern entwickelt. Es sei daher auch Zeit für eine neue Konzernstruktur. ( BR24 Radio-Nachrichten 05.05.2026 15:15)
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14-jähriger Vermisster in Memmingen starb durch Gewaltakt
( BAYERN 2-Nachrichten 05.05.2026 13:00)
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Das Wetter in Bayern: Oft mehr Wolken als Sonne, gebietsweise Regen und Gewitter. 18 bis 27 Grad.
Das Wetter in Bayern: Am Nachmittag und Abend Wolken und etwas Sonne. Von Südwesten her gebietsweise schauerartiger Regen und vereinzelt kräftige Gewitter. Dabei Gefahr von Starkregen, Graupel und Sturmböen. Höchstwerte 18 bis 27 Grad. In der kommenden Nacht ziehen Regen und Gewitter langsam nach Nordosten ab. Tiefstwerte 12 bis 6 Grad. Die weiteren Aussichten: Durchwachsen und etwas kühler. ( BAYERN 2-Nachrichten 05.05.2026 15:00)











