Nachrichten
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Bei Zugunglück in Spanien sterben mehr als 20 Menschen
Córdoba: Bei einem schweren Zugunglück in Südspanien sind mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Verkehrsminister Puente mit. Zugleich warnte er, dass mit weiteren Opfern zu rechnen ist. Der Regionalpräsident Andalusiens erklärte, dass Dutzende Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Mindestens 15 wurden schwer verletzt. Auch hier können die Zahlen noch steigen. Ein Hochgeschwindigkeitszug von Málaga nach Madrid war gestern Abend aus den Schienen gesprungen und mit einem Zug kollidiert, der Richtung Huelva unterwegs war. Medienberichten zufolge befanden sich in beiden Zügen etwa 500 Fahrgäste. Der Streckenabschnitt soll erst vor ein paar Monaten instandgesetzt worden sein. Videos zeigen Menschen, die aus Fenstern kletterten, während die Waggons schräg lagen. -Anwohner brachten Decken und Wasser zur Unglücksstelle, um Betroffenen zu helfen. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)
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EU-Sondergipfel soll über Vorgehen gegenüber den USA beraten
Brüssel: Nach der Zoll-Drohung der USA im Streit um Grönland kündigt die EU Gegenmaßnahmen an. Der Chef der Europäischen Volkspartei im EU-Parlament, Weber, sagte im ZDF, seine Fraktion habe sich mit den anderen darauf verständigt, das geplante Handelsabkommen mit den USA vorerst nicht zu ratifizieren. Außenminister Wadephul begrüßte die Entscheidung und sprach von einem starken Signal. EU-Ratspräsident Costa kündigte am Abend an, dass es einen Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs geben wird. Dieser soll zeitnah stattfinden, voraussichtlich am Donnerstag. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen schrieb auf X, die EU-Mitglieder würden stets ihre strategischen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen schützen. Trump hatte für acht europäische Länder Zollerhöhungen angedroht - darunter auch für Deutschland. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)
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Rhein plädiert für längere Wochenarbeitszeit
Berlin: Hessens Ministerpräsident Rhein hat sich für eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit ausgesprochen. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sagte der CDU-Politiker, man müsse sich daran gewöhnen, wieder mehr zu arbeiten. Wörtlich fügte er hinzu: "Das ist auch nichts Schlechtes, sondern kann sehr erfüllend sein." Rhein verwies auf den Aufschwung der Wirtschaft in Griechenland nach der Finanzkrise: Dort diskutiere man inzwischen über eine Sechs-Tage-Woche - hierzulande debattiere man hingegen über eine Vier-Tage-Woche. Nach seinen Worten wird Deutschland seinen Wohlstand so nicht halten können. Die CSU hatte zuletzt darauf gedrängt, die Arbeitszeit zu flexibilisieren. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte den Acht-Stunden-Tag als zentrales Schutzrecht für Beschäftigte bezeichnet. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)
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Oxfam ist alarmiert wegen politischer Macht der Milliardäre
Davos: Die Entwicklungsorganisation Oxfam hat zum Beginn des Weltwirtschaftsforums eine Bilanz zu Milliardären vorgelegt: Demnach gibt es immer mehr von ihnen, und ihr Vermögen wächst rasant. So besaßen die 3.000 Milliardäre weltweit im vorigen Jahr ein Vermögen von fast 16 Billionen Euro - 80 Prozent mehr als noch 2020. Allein die zwölf reichsten von ihnen haben mehr Geld als die ärmsten vier Milliarden Menschen. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)
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Bürgerentscheid Fürstenfeldbruck: Mehrheit für Verlegung der B2
Fürstenfeldbruck: Die Bundesstraße B2 in Fürstenfeldbruck wird verlegt. Das hat ein Bürgerentscheid ergeben. Künftig soll sie nicht mehr durch das Zentrum und über die denkmalgeschützte Amperbrücke verlaufen, sondern über die schon bestehende Lkw-Umfahrung. Eine Bürgerinitiative hatte erreichen wollen, dass der jetzige Verlauf der B2 beibehalten und eine neue Brücke gebaut wird. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)
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Früherer BR-Reporter Friedhelm Brebeck ist tot
Ahrweiler: Der ehemalige ARD-Korrespondent und BR-Chefreporter Friedhelm Brebeck ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Brebeck war Jahrzehnte lang für den Bayerischen Rundfunk und die ARD als Auslandskorrespondent und Fernsehreporter tätig und veröffentlichte hunderte vielbeachtete Beiträge. Der gebürtige Rheinländer erhielt für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Grimme-Preis, den Deutschen Kritikerpreis und den Bayerischen Fernsehpreis. BR-Informationsdirektor Hinrichs würdigte Brebecks journalistisches Wirken, zum Beispiel während der Jugoslawien-Kriege in den 1990er Jahren. Brebeck sei unbestechlich im Urteil gewesen, unerschrocken bei der Abbildung der Welt und immer an der Frontlinie der journalistischen Arbeit. ( BAYERN 2-Nachrichten 18.01.2026 20:00)
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Augsburg verspielt 2:0-Führung gegen Freiburg
Zum Sport: Im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ist der FC Augsburg im Heimspiel gegen den SC Freiburg nicht über ein Unentschieden hinausgekommen. Am Ende stand es 2 zu 2 - nach einer 2:0-Führung der Augsburger. Damit bleibt der FCA auf Rang 15. Stuttgart spielte 1 zu 1 gegen Union Berlin. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)
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Das Wetter: Oft sonnig, gebietsweise trüb, -1 bis +10 Grad
Das Wetter in Bayern: Heute vielerorts Sonne bei -1 bis +7 Grad, an den Alpen teilweise um +10 Grad. Gebietsweise lebhafter und kalter Ostwind. Morgen und am Mittwoch von örtlichem Nebel abgesehen viel Sonne. Am Donnerstag zunehmend bewölkt. Es wird von Tag zu Tag ein wenig kälter. Höchstwerte am Donnerstag -4 bis +5 Grad. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 06:00)