Nachrichten
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Schweizer Ermittler schließen Anschlag in Crans-Montana aus
Crans-Montana: Nach dem verheerenden Brand in dem Walliser Ski-Ort schließen die Ermittler einen Anschlag aus. Die Generalstaatsanwaltschaft geht nach eigenen Angaben von einem Unglück aus. Das Feuer war in der Nacht in einer bei Touristen beliebten Bar in Crans-Montana ausgebrochen. Ersten Erkenntnissen zufolge hat das Feuer eine Verpuffung ausgelöst. Daher war zunächst von einer Explosion die Rede gewesen. Die Walliser Polizei spricht von Dutzenden Toten, etwa 100 weitere Menschen hätten großenteils schwere Verletzungen erlitten. Die Intensivstation des Spitals Wallis ist überlastet, Patienten mussten daher in andere Krankenhäuser eingeliefert werden. Der neue Schweizer Bundespräsident Parmelin hat seine für heute geplante Neujahrsansprache verschoben - aus Respekt vor den Opfern, wie es hieß. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 14:00)
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Linnemann fordert schnelle Verurteilung von Silvester-Straftätern
Berlin: Trotz eindringlicher Appelle von Politik und Behörden ist es in der Silvesternacht erneut zu zahlreichen Angriffen auf Polizisten und Rettungskräfte gekommen. In Berlin, Rostock, Kiel, Bremen und Jena beschossen Randalierer Beamte mit Pyrotechnik. Dutzende Polizisten wurden dabei verletzt, rund 30 allein in Berlin. Dort gab es mehr als 420 Festnahmen. CDU-Generalsekretär Linnemann kritisierte in der Bild-Zeitung, die Täter hätten den Respekt vor wirklichem allem verloren und müssten schnell bestraft werden. Er plädierte für mehr beschleunigte Verfahren mit einem Urteil innerhalb weniger Tage. Ähnlich äußerte sich Andreas Roßkopf, Chef der Polizeigewerkschaft GdP für den Bereich Bundespolizei. Es gehe um schwere Angriffe auf unseren Rechtsstaat. Der Präsident des Roten Kreuzes, Gröhe, forderte das entschlossene Handeln aller, um gegenzusteuern. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 15:00)
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Zahlreiche Gesetzesänderungen sind in Kraft getreten
Berlin: Zum Jahreswechsel treten in Deutschland eine Reihe von Änderungen in Kraft. So steigt die Pendlerpauschale für kurze Strecken auf 38 Cent. Das bisherige Bürgergeld heißt nun Grundsicherung. Die Regeln werden strenger - wer etwa Termine verpasst, muss mit Kürzungen rechnen. In Cafes, Restaurants, Imbissen und Bäckereien gilt ab heute die niedrigere Mehrwertsteuer. Auf Essen fallen nur noch 7 Prozent an, bei Getränken bleibt es bei den 19 Prozent. Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro pro Stunde - und für Menschen im Rentenalter wird es attraktiver, weiter zu arbeiten: Sie dürfen monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 11:00)
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Israel entzieht 37 Hilfsorganisationen Zulassung für Gazastreifen
Jerusalem: Die israelische Regierung hat wie angekündigt 37 internationalen Hilfsorganisationen die Zulassung für den Gazastreifen entzogen. Der Regierung erklärte, die Nichtregierungsorganisationen hätten gegen die seit heute geltenden neuen Regeln verstoßen. Demnach müssen alle NGOs die Namen und Daten ihrer Mitarbeiter an die israelischen Behörden übermitteln. Dies sei wichtig, um zu verhindern, dass humanitäre Strukturen von terroristischen Akteuren infiltriert würden. Israel hatte den Hilfsorganisationen eine zehnmonatige Frist gesetzt, um die Daten zu übermitteln. Gestern lief sie ab. Von dem Verbot betroffen sind unter anderem Ärzte ohne Grenzen, Care, World Vision und Oxfam. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 12:00)
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Neue Protestwelle erschüttert Iran
Teheran: Im Iran hat es den fünften Tag in Folge Massendemonstrationen gegeben. Dabei kam es vor allem in ländlichen Regionen zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Es gibt offenbar zum ersten Mal seit Beginn der Protestwelle ein Todesopfer. Wie das staatliche iranische Fernsehen meldet, sei ein Mitglied einer paramilitärischen Miliz getötet worden. Die Truppe wird eingesetzt, um Unruhen niederzuschlagen. Die Protestwelle hatte am Sonntag mit Demonstrationen von Ladenbesitzern begonnen. Sie gingen wegen der stark steigenden Preise und der schweren Wirtschaftskrise auf die Straße. Seitdem haben sich die Aktionen im ganzen Land ausgebreitet und richten sich auch gegen die autoritäre Staatsführung. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 15:00)
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Eisenreich zieht positive Bilanz der Digitalisierung
München: Bayerns Justizminister Eisenreich hat Fortschritte bei der Digitalisierung der Gerichte gelobt. Seit Dezember sei die ordentliche Gerichtsbarkeit flächendeckend, in allen Fachbereichen und im gesamten Instanzenzug in der Lage mit elektronischen Akten zu arbeiten. Ab dem neuen Jahr würden neu angelegte Verfahrungsakten bei Gerichten und Staatsanwaltschaften grundsätzlich elektronisch geführt. Gebundene Papierakten, sogenannte Gürteltiere, hätten ausgedient, betonte Eisenreich. Der CSU-Politiker sprach von einem Meilenstein der Digitalisierung der bayerischen Justiz. E-Akten sparten Papier und Zeit und ermöglichten mobiles Arbeiten. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 13:00)
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Güterzug beschädigt Bahnstrecke bei Rosenheim
Rosenheim: Ein entgleister Waggon eines Güterzugs mit Gefahrgut hat die Bahnstrecke in Oberbayern über mehrere Kilometer hinweg beschädigt. Die Bundespolizei in Rosenheim geht von einem Schaden in Millionenhöhe aus. Aus noch unbekannter Ursache war ein Kesselwagen mit einem giftigen und leichtentzündlichen Stoff gestern Nachmittag während der Fahrt entgleist - umgekippt ist er aber nicht. Die Bahnstrecke zwischen Rosenheim und Raubling war stundenlang komplett gesperrt - heute früh wurde ein Gleis wieder freigegeben. Nach Angaben der Polizei könnte die Reparatur Wochen dauern. ( BAYERN 1-Nachrichten 01.01.2026 14:00)
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Erstmals gehen mehr als 500.000 Menschen den Jakobsweg
Santiago de Compostela: Im vergangenen Pilgerjahr haben erstmals mehr als 500.000 Menschen den Jakobsweg absolviert. Das geht aus der Statistik des Pilgerbüros in der spanischen Region Galizien hervor. Demnach bekamen gut 530.000 Ankömmlinge ihr Diplom - mehr als die Hälfte waren Frauen. Der Jakobsweg zum in Santiago verehrten Grab des Apostels Jakobus war bereits im Mittelalter stark frequentiert. In den 1980er Jahren erlebte die Tradition eine Renaissance. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 16:00)
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Prevc gewinnt auch Station zwei der Vierschanzentournee
Garmisch-Partenkirchen: Auch das zweite Springen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen hat Domen Prevc gewonnen. Der Slowene und Auftaktsieger von Oberstdorf war nach dem ersten und zweiten Durchgang am Nachmittag der Beste. Damit führt Prevc auch in der Gesamtwertung. Bester Deutscher war in Garmisch-Partenkirchen Felix Hoffmann auf Platz 6. Sein Teamkollege Philipp Raimund wurde Siebter. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 16:00)
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Das Wetter in Bayern: im Süden sonnig, im Norden bewölkt und windig
Das Wetter in Bayern: Am Nachmittag im Norden dicht bewölkt, trüb und mit böigem Wind. Im Süden kommt oft freundlich. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 und +6 Grad. Am Abend in Franken erster Schnee, der sich in der Nacht nach Süden ausbreitet. Tiefstwerte bis -8 Grad. In den kommenden Tagen viele Wolken und gebietsweise Schnee, dazu recht kalt. Am Sonntag im Süden wieder sonniger. ( BAYERN 2-Nachrichten 01.01.2026 15:00)