Nachrichten
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Folterskandal: Anklage im Fall JVA Gablingen erhoben
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage in Folterskandal um JVA Gablingen: Nach BR-Informationen richtet sie sich gegen die Leiterin der Justizvollzugsanstalt, ihre Stellvertreterin und einen Beamten der sogenannten Sicherungsgruppe des Gefängnisses. In der JVA sollen Gefangene grundlos und komplett nackt eingesperrt worden seien, teils über Wochen, ohne Decke und Matraze. Außerdem wird den Angeklagten Gewalt gegen Gefangene vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Augsburg wollte die Anklage-Erhebung auf BR-Nachfrage nicht bestätigen. ( BR24 Radio-Nachrichten 19.01.2026 21:00)
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Burgrain: Bahnmitarbeiter nach Unglück freigesprochen
Gericht spricht Bahnmitarbeiter frei: Im Prozess um das Zugunglück von Burgrain mit fünf Toten und mehr als 70 Verletzten ist das Landgericht München II der Forderung der Verteidigung gefolgt. Dem verantwortlichen Bezirksleiter und dem zuständigen Fahrdienstleiter könne kein juristisch strafbares Verhalten zur Last gelegt werden. Die Staatsanwaltschaft hatte die beiden Männer wegen fahrlässiger Tötung, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Ursache für das Unglück waren marode Betonschwellen. ( BR24 Radio-Nachrichten 19.01.2026 21:00)
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Afghanistan-Aufnahmeprogramm: Fast jede zweite Zusage offenbar widerrufen
Schwarz-rote Bundesregierung hat im Zusammenhang mit Afghanistan-Aufnahmeprogramm offenbar hunderte Zusagen widerrufen: Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" und beruft sich auf Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken. Demnach lebten zum Zeitpunkt des Regierungswechsels in Deutschland rund 2.300 Afghaninnen und Afghanen mit einer Aufnahmezusage aus Zeiten der Ampel-Regierung in Pakistan. Knapp die Hälfte von ihnen soll nun nicht mehr nach Deutschland kommen dürfen. Anfang Mai hatte die Bundesregierung die Aufnahmeprogramme für Menschen aus Afghanistan vorerst gestoppt. Einige klagten und durften daraufhin einreisen. ( ARD Nacht-Nachrichten 20.01.2026 02:00)
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Zugunglück in Spanien: Auch Deutsche unter den Opfern
Bei Bahnunglück in Spanien sind auch Deutsche unter den Opfern: Das hat das Auswärtige Amt in Berlin mitgeteilt. Über die genaue Anzahl gebe es aber noch keine verlässlichen Angaben; die Lage sei unübersichtlich. Die Zahl der Toten ist offiziellen Angaben zufolge mittlerweile auf mindestens 40 gestiegen. Am Sonntag Abend war auf der Strecke zwischen Málaga und Madrid aus bisher unbekannten Gründen ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist und mit einem entgegegenkommenden Zug kollidiert. ( BR24 Radio-Nachrichten 19.01.2026 21:00)
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Grönland: Dänemark schlägt Nato-Mission vor
Dänemark und Grönland schlagen Nato-Mission in der Arktis vor: Das sagten die Verteidigungsminister beider Länder nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Rutte in Brüssel. Details des Vorschlags sind nicht bekannt. US-Präsident Trump will die Kontrolle über das zu Dänemark gehörende aber autonome Grönland. Für acht europäische Staaten, die sich dem entgegenstellen, hat Trump Strafzölle angekündigt. Die EU-Außenbeauftragte Kallas warnte Trump, Europa verfüge über eine Reihe von Instrumenten, um seine Interessen zu schützen. ( BR24 Radio-Nachrichten 19.01.2026 21:00)
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Telefonische Krankschreibung: Warken will prüfen
( BAYERN 3-Nachrichten 19.01.2026 22:00)
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Forsa-Umfrage: Mehrheit will keine Zusammenlegung von Bundesländern
Große Mehrheit der Menschen in Deutschland ist gegen Zusammenlegen von Bundesländern: Knapp zwei Drittel der Befragten lehnen eine solche Länder-Neuordnung ab - das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern". 30 Prozent sprechen sich dafür aus, sechs Prozent äußern sich nicht. Die Forderung, Bundesländer zu fusionieren, kam vergangene Woche von Bayerns Ministerpräsident Söder. Er begründete den Vorstoß damit, dass einige kleinere Länder kaum noch lebensfähig seien. Sie müssten von größeren wie Bayern finanziell unterstützt werden. ( BAYERN 2-Nachrichten 20.01.2026 05:00)
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E-Auto-Prämie: Umweltverbände kritisieren Pläne
Geplante E-Auto-Prämie stößt auf Kritik: IG-Metall und Grüne stemmen sich dagegen, dass Gebrauchtwagen nicht gefördert werden und wollen das geändert sehen. Die Kritik von Umweltverbänden richtet sich dagegen, dass auch große SUVs und sogenannte Pugin-Hybrid-Technik gefördert werden sollen. Bei Greenpeace spricht man von "einem Irrweg". Förderung verdiene, wer kleine, ressourcenschonende E-Autos für maximal 30.000 Euro kaufe. ( BR24 Radio-Nachrichten 19.01.2026 16:45)
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Modeschöpfer: Valentino stirbt mit 93 Jahren
Modeschöpfer Valentino ist tot: Wie seine Stiftung mitteilte, starb der italienische Designer im Alter von 93 Jahren in Rom. Valentino war für seine Haute-Couture-Entwürfe bekannt und zählte zu seinen Kundinnen auch zahlreiche Stars wie Jacqueline Kennedy-Onassis und Sharon Stone. ( BR24 Radio-Nachrichten 19.01.2026 18:45)
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Handball-EM: Deutschland zieht in Hauptrunde ein
Deutsche Handballer stehen in der Hauptrunde der Europameisterschaft: Im letzten Vorrundenspiel hat die DHB-Auswahl gegen Spanien gewonnen - mit 34:32. Damit ist das Team des zuletzt kritisierten Trainers Alfred Gislason als Gruppenerster weiter. In der Hauptrunde bekommt es Deutschland ab Donnerstag mit Welt- und Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich und Norwegen zu tun. Der vierte Gegner steht noch nicht fest. ( BAYERN 3-Nachrichten 19.01.2026 23:00)
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Bayern-Wetter: Klar, am Tag meist sonnig
Das Wetter in Bayern: Verbreitet klar, abgesehen von Nebelfeldern im Alpenvorland sowie an der Grenze zu Tschechien. Tiefstwerte von minus 3 bis minus 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Bis Mittwoch örtlich Nebel, sonst kaum Wolken und viel Sonne. Tagestemperaturen morgen: minus 3 bis plus 8 Grad. ( BAYERN 2-Nachrichten 19.01.2026 18:00)