Nachrichten
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Dobrindt kündigt Maßnahmen gegen Linksextremisten an
Berlin: Bundesinnenminister Dobrindt kündigt an, den Kurs gegen Linksextremisten zu verschärfen. Damit reagiert er auf den Brandanschlag vor einer Woche, der dazu führte, dass zehntausende Berliner tagelang keinen Strom hatten. Dobrindt sagte der Bild am Sonntag wörtlich: "Wir schlagen zurück." Er verspricht mehr Personal für die Nachrichtendienste und mehr Befugnisse, damit diese digitale Spuren besser verfolgen können. Außerdem will er härtere Gesetze, um kritische Infrastrukturen besser vor Sabotage und Anschlägen zu schützen. Die Betreiber sollen besser für Ausfälle vorsorgen. Die Maßnahmen richten sich nach Dobrindts Worten Dobrindt nicht nur gegen Linksextremisten, sondern auch gegen radikale Klima-Aktivisten. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 02:00)
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Proteste im Iran gehen weiter - Laschet fordert mehr Druck
Teheran: Trotz Drohungen des Regimes sind im Iran wieder tausende Menschen auf die Straßen gegangen. Die Staatsführung hat das Internet gekappt, deshalb gibt es nur wenige Informationen. Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet forderte, den Druck auf die Führung in Teheran zu verstärken. Die Sanktionen gegen die Regime-Eliten müssten verschärft werden, sagte er den Funke-Zeitungen. Wer im Iran mit Gewalt, Folter und Mord das eigene Volk unterdrückt, werde Konsequenzen spüren. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 05:00)
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Gasspeicher sind nur noch halb voll - Müller beruhigt
Berlin: Die kalten Temperaturen haben den Gas-Vorräten zugesetzt. Die Speicher sind aktuell nur noch knapp über die Hälfte gefüllt. Das liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahrs. Aus Sicht von Klaus Müller, dem Chef der Bundesnetzagentur, ist die Versorgung aber trotzdem stabil und sicher. Der Füllstand der Gasspeicher von 50,5 Prozent sei im angemessenen Rahmen, sagte er den Funke-Zeitungen. Der Gasverbrauch ist demnach schon im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Müller sagte dennoch, die winterlichen Witterungsverhältnisse bereiteten ihm keine Sorgen. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 05:00)
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Warken weist Kennedy-Vorwürfe als faktisch falsch zurück
Berlin: Bundesgesundheitsministerin Warken hat Vorwürfe ihres amerikanischen Amtskollegen Robert F. Kennedy zurückgewiesen. Dabei geht es um angebliche Gerichtsverfahren in Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen. Warken erklärte, die Einlassungen des US-Gesundheitsministers entbehrten jeglicher Grundlage, sie seien faktisch falsch. Kennedy hatte der deutschen Regierung vorgeworfen, mehr als tausend Ärzten und Patienten würden wegen der Maskenpflicht und nicht durchgeführter Impfungen strafrechtlich verfolgt. Tatsächlich gibt es nur einige Verfahren, bei denen es etwa um die Fälschung von Impfausweisen oder falsche Atteste ging. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 02:00)
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Weitere Proteste gegen US-Einwanderungsbehörde ICE
Minneapolis: Nach den tödlichen Schüssen eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine Frau sind in Minneapolis Zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Die Proteste verliefen nach Angaben von Bürgermeister Frey größtenteils friedlich. In der Nacht auf Samstag war es in Minneapolis zu Ausschreitungen und Festnahmen gekommen. Einwanderungsbeamte hatten am Mittwoch eine 37-jährige bei einer Fahrzeugkontrolle erschossen. ICE wirft der Frau vor, die habe einer der Beamten überfahren wollen. Die Behörden im Bundesstaat Minnesota halten die Schüsse dagegen für ungerechtfertigt. An diesem Wochenende sind in den USA landesweit mehr als 1.000 Kundgebungen gegen die Abschiebepraxis der Trump-Regierung angemeldet. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 05:00)
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Bahnverkehr im Norden läuft weiter nur eingeschränkt
Hamburg: In Norddeutschland können die meisten Fernverbindungen der Deutschen Bahn erst heute wieder rollen. Betroffen ist unter unter anderem die wichtige Nord-Süd-Strecke von Hamburg über Hannover nach Frankfurt. Auch nach Berlin fahren von Hamburg und Hannover aus bislang keine Intercity- und ICE-Züge. Lediglich die Strecke zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet wird laut Bahn wieder bedient. Auch der Regional- und der Nahverkehr bleiben in Teilen des Nordens eingeschränkt. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 02:00)
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Drei Tote durch Lawinen in Frankreich
Lyon: Starke Schneefälle haben zu erheblicher Lawinengefahr in Teilen der Alpen geführt. In Frankreich sind drei Skifahrer ums Leben gekommen. Zwei wurden bei Val d'Isère verschüttet, ein weiterer in einem anderen Skiort im Département Savoyen. Sein Begleiter überlebte schwer verletzt. Alle waren abseits der gesicherten Pisten unterwegs. In weiten Teilen der Alpen gilt inzwischen die zweithöchste Lawinen-Gefahrenstufe - von Frankreich über die Schweiz bis zum Arlberg-Gebiet und in den Allgäuer Alpen oberhalb der Waldgrenze. ( BAYERN 2-Nachrichten 11.01.2026 05:00)
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Fußball-Bundesliga: Stuttgart gewinnt in Leverkusen 4:1
Zum Fußball: Im Abendspiel der Fußball-Bundesliga unterlag Leverkusen zu Hause Stuttgart mit 1:4. Zuvor spielten: Freiburg - Hamburg: 2:1 Heidenheim - Köln: 2:2 Und Union Berlin - Mainz ebenfalls: 2:2 Die Partien St. Pauli - Leipzig und Bremen - Hoffenheim wurden witterungsbedingt verschoben. ( BAYERN 2-Nachrichten 10.01.2026 20:30)
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Das Wetter in Bayern: In der Nacht leichte Schneefälle
Das Wetter in Bayern: In der Nacht schneit es zunächst weiterhin leicht. Im Norden klart es dann später auf - im Süden schneit es weiter. Es kann glatt werden. Die Temperaturen sinken bis auf minus zehn Grad. Morgen dann in Alpennähe und den östlichen Mittelgebirgen anfangs noch Schnee, sonst trocken und teils sonnig. Es kann sehr kalt werden. Am Montag zunächst freundlich, später wieder Schnee, Regen und Glatteis. ( BAYERN 2-Nachrichten 10.01.2026 20:00)