Nachrichten
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Im Iran droht erste Hinrichtung der Protestwelle
Teheran: Im Iran droht heute die erste Hinrichtung eines Teilnehmers der jüngsten Protestwelle. Das befürchtet Amnesty International. US-Präsident Trump hat die iranische Führung ausdrücklich vor einem solchen Schritt gewarnt. Die USA würden dann sehr hart und entschlossen reagieren, sagte Trump dem TV-Sender CBS-News. Näher führte er seine Drohung nicht aus. Der US-Präsident rief außerdem zu weiteren Protesten im Iran auf. Bei der jüngsten Protestwelle sind inzwischen mehr als 2.500 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet eine amerikanische Menschenrechtsorganisation. Bei den Toten handelt es sich demnach vor allem um regierungskritische Demonstranten. Unter ihnen sind demnach aber auch 12 Kinder und neun unbeteiligte Zivilisten. Diese Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Bei früheren Protesten hatte die Organisation aber verlässliche Zahlen geliefert. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 07:00)
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USA und Dänemark sprechen über Zukunft von Grönland
Washington: Im Streit um die Zukunft Grönlands gibt es heute zum ersten Mal direkte Gespräche: In Washington werden die Außenminister Dänemarks und Grönlands, Rasmussen und Motzfeldt, erwartet. Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen bezeichnete den Druck der USA als völlig inakzeptabel. Bei dem Gespräch heute wolle man den Amerikanern eine stärkere Zusammenarbeit beim Schutz der Arktis anbieten. Deutschlands Außenminister Wadephul erwartet eine friedliche Lösung. Er sehe keine Hinweise für eine Militäraktion, sagte der CDU-Politiker in den ARD-Tagesthemen. Die Grönländer sollten selbst entscheiden, zu wem sie gehören wollen. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 06:00)
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Selenskyj räumt schwere Lage in der Ukraine ein
Kiew: Die Lage in der Ukraine hat sich offenbar weiter verschlechtert. Das hat Präsident Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache eingeräumt. Erneut habe Russland das Land mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen beschossen, sagte Selenskyj. Das Stromnetz sei stark beschädigt; Elektriker seien seit Wochen damit beschäftigt, das Netz einigermaßen am Laufen zu halten. Am schwersten sei es aber gerade an der Front. Bei eisigen Temperaturen greife Russland immer wieder an. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 07:00)
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Hubig will härtere Strafen gegen sexualisierte KI-Bilder
Berlin: Bundesjustizministerin Hubig will sogenannte Deepfakes härter bestrafen. Dabei geht es um Sex-Bilder, die mit KI gemacht und verbreitet werden. Betroffene müssten vor solchen Manipulationen besser geschützt werden, sagte die SPD-Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Nach Hubigs Worten muss hier das Strafrecht noch einmal nachgeschärft werden. Auch müssten Betroffene erreichen können, dass die Verbreitung der Bilder schnell gestoppt und sie von den Plattformen entfernt werden. Seit Tagen sorgt eine KI der Plattform von Elon Musk für Aufsehen: Auf Bildern kann unter anderem realen Personen die Kleidung entfernt werden. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 06:00)
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Lob und Kritik für Verschärfung bei Medizin-Cannabis
Berlin: Die Pläne der Bundesregierung, die Regeln für Cannabis zu verschärfen, stoßen auf ein unterschiedliches Echo. Polizei- und Ärzte-Vertreter begrüßen einen Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Warken. Das geht aus Stellungnahmen für die heutige Anhörung des Gesundheitsausschusses hervor. Laut der Gewerkschaft der Polizei nutzen immer mehr Menschen Privatrezepte aus dem Internet, um an Cannabis zu Genusszwecken zu kommen. Patientenverbände und die Cannabisbranche kritisieren hingegen die geplanten Verschärfungen. Sie befürchten etwa, dass Konsumenten wieder auf den Schwarzmarkt ausweichen. Die Einfuhren von Medizinal-Cannabis sind im ersten Halbjahr vergangen Jahres um mehr als 400 Prozent angestiegen - auf 80 Tonnen. Deshalb soll Cannabis künftig nicht mehr über Versandapotheken verschickt und nur noch nach persönlichem Arzt-Patienten-Kontakt verschrieben werden dürfen. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 07:00)
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Copernicus: 2025 war das drittwärmste Jahr
Brüssel: Die Erderwärmung ist immer deutlicher spürbar. 2025 war weltweit und in Europa das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Das geht aus einem Bericht des EU-Programms "Copernicus" hervor. Demnach war das abgelaufene Jahr nur geringfügig kühler als 2023. Das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen bleibt 2024. Damit liegen die vergangen drei Jahre im Schnitt erstmals mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Nach Angaben der Experten droht damit schon bald ein Überschreiten der Pariser Klimaziele. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 07:00)
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Verdi ruft zu Streiks im öffentlichen Dienst in Bayern auf
München: Auch in Bayern kommt es heute zu Warnstreiks im Öffentlichen Dienst. Das hat die Gewerkschaft Verdi dem BR auf Nachfrage bestätigt. Betroffen sind die Oberpfalz und Mittelfranken. In Regensburg wird unter anderem die Universität, das staatliche Bauamt und das Uniklinikum bestreikt. In Nürnberg und Erlangen kommt es laut Verdi Bayern zu Aktionen unter anderem beim Wasserwirtschaftsamt, an den Hochschulen und der Uniklinik in Erlangen. Die Versorgung der Patienten sei sowohl in Regensburg als auch in Erlangen durch Notdienstvereinbarungen sichergestellt. Die Gewerkschaft Verdi fordert 7 Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro - morgen und übermorgen findet die nächste Verhandlungsrunde statt. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 06:00)
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Nachtslalom: Dürr und Aicher scheiden aus
Zum Sport: Knapp ein Monat vor Beginn der Winterspiele hat Skirennläuferin Mikaela Shiffrin ihre Dominanz einmal mehr unter Beweis gestellt. Beim Nachtrennen in Flachau feierte die US-Amerikanerin den sechsten Sieg im siebten Slalom der Saison. Die deutschen Hoffnungsträgerinnen, Lena Dürr und Emma Aicher, schieden aus. Und in der Fußball-Bundesliga ist Englische Woche. Dortmund besiegt Bremen mit 3 zu 0: Damit hat der BVB seinen zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bayern München gefestigt. Mainz setzte sich im Kellerduell 2:1 gegen Heidenheim durch. Stuttgart gewann 3:2 gegen Frankfurt. Heute spielt der FC Bayern in Köln. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 06:00)
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Das Wetter: Wechselhaft, in Franken Glätte möglich
Das Wetter in Bayern: Wechselhaft mit Sonne, Wolken und einzelnen Regelfällen. In Franken kann es in der Früh glatt auf den Straßen sein. Höchstwerte 3 bis 11 Grad. In Nacht im Süden klar, sonst bewölkt bei PLUS 7 bis MINUS 6 Grad. Die Aussichten: Morgen zunächst stark bewölkt und regnerisch, am Nachmittag freundlicher. Am Freitag und Samstag öfter sonnig. Höchstwerte MINUS 1 bis PLUS 11 Grad. ( BAYERN 2-Nachrichten 14.01.2026 06:00)