Aktuelle Nachrichten
Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks
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Bundeswehr schickt Soldaten nach Grönland
Nuuk: 13 Soldaten der Bundeswehr werden heute als Teil eines europäischen Erkundungsteams nach Grönland gebracht. Laut dem Bundesverteidigungsministerium sollen sie auf der Insel die Bedingungen für eine mögliche militärische Unterstützung Dänemarks ausloten, unter anderem bei der Seeraumüberwachung. Die Soldaten bleiben bis Samstag dort. Die Insel im Nordatlantik steht weiter unter großem Druck durch die USA: Präsident Trump hatte mehrfach gesagt, sein Land müsse Grönland besitzen. Ein Treffen hochrangiger Vertreter Grönlands und Dänemarks mit US-Vizepräsident Vance brachte indes keine Entspannung. Der dänische Außenminister Rasmussen sagte danach, Trump wolle Grönland weiterhin - Zitat - "erobern". ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 06:00)
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Bundestag berät über Bürgergeldreform
Berlin: Der Bundestag befasst sich heute mit den verschärften Regeln beim bisherigen Bürgergeld. Es soll durch eine Grundsicherung ersetzt werden. Mit der Reform wollen Union und SPD verschärfte Mitwirkungspflichten und Sanktionen wie zum Beispiel die schnellere Streichung der Leistungen einführen. In zweiter und dritter Lesung entschieden wird heute unter anderem auch über schnellere Beschaffung bei der Bundeswehr und die Verschiebung eines neuen Tierwohllabels aufs nächste Jahr. Außerdem soll das Parlament das erste UN-Abkommen zum Schutz der Hochsee ratifizieren. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 06:00)
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Hubig verlangt "neue Kultur des Reparierens"
Berlin: Die Bundesregierung will ein Recht auf Reparatur für elektronische Geräte wie Smartphones, Waschmaschinen und Kühlschränke einführen. Der Gesetzentwurf von Justizministerin Hubig soll Hersteller verpflichten, die Produkte während der üblichen Lebensdauer zu einem angemessenen Preis zu reparieren, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Bei Waschmaschinen und Trocknern soll die Reparaturpflicht demnach zehn Jahre, bei Smartphones mindestens sieben Jahre nach Ende der Produktion gelten. Der Gesetzentwurf sieht auch vor, dass die nötigen Ersatzteile vorrätig sein müssen. Hubig sagte der Zeitung, es brauche eine "neue Kultur des Reparierens". Die "Wegwerfgesellschaft" habe "keine Zukunft". ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 07:00)
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Frontex verzeichnet weniger irreguläre Einwanderung
Brüssel: Im vergangenen Jahr gab es deutlich weniger irreguläre Einwanderung in die EU als in den Vorjahren. Das geht aus dem Migrationsbericht hervor, den die EU-Grenzschutzagentur Frontex am Vormittag veröffentlicht und der dem ARD-Studio Brüssel bereits vorliegt. Demnach kamen knapp 178.000 Menschen ohne gültige Papiere beziehungsweise ohne Aufenthaltsgenehmigung in die EU - so wenige wie seit 2021 nicht mehr. Insbesondere über die Westafrika-Route sowie über die östliche Mittelmeerroute durch die Türkei seien die Zahlen rückläufig. Hier zeigt sich laut Frontex, dass durch die engere Zusammenarbeit mit nordafrikanischen Staaten wie Tunesien oder Marokko die Küstenwache gestärkt und Schleuser bekämpft wurden. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 08:00)
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Iran sieht wohl von Hinrichtungen ab
Teheran: Nach den Massenprotesten der vergangenen Tage gegen das Mullah-Regime soll es wohl doch keine Hinrichtungen geben. Das hat der iranische Außenminister Araktschi im US-Sender Fox News versichert. Wörtlich sagte er: "Hängen steht außer Frage." Stattdessen forderte er die USA zu diplomatischen Gesprächen auf. Dies sei viel besser als Krieg. US-Präsident Trump hatte zuvor mit massiven Maßnahmen gedroht, sollte der Iran damit beginnen, Todesstrafen zu vollstrecken. Die Zahl der Toten im Iran wird von Menschenrechtsorganisationen derzeit mit mehr als 3.000 angegeben. Mehrere westliche Staaten haben inzwischen ihre Bürger aufgerufen, den Iran zu verlassen. Auch etliche Fluglinien, wie die Lufthansa, kündigten an, den iranischen und irakischen Luftraum zu meiden. Teheran selbst hatte zwischenzeitlich seinen Luftraum für mehrere Stunden gesperrt. Am Morgen wurde er jedoch wieder geöffnet. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 06:00)
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Ukraine ruft Notstand für gesamten Energiesektor aus
Kiew: Nach massiven russischen Angriffen will die ukrainische Regierung für den gesamten Energiesektor im Land den Notstand ausrufen. Das teilte Präsident Selenskyj nach einer Krisensitzung mit. Es werde ein Koordinationsstab eingerichtet und zusätzliches Gerät und Hilfe organisiert. So sollen etwa weitere sogenannte "Aufwärmpunkte" eingerichtet werden. Teils sei schon viel unternommen worden, insbesondere in der Hauptstadt Kiew gebe es aber Defizite. Hier leben Hundertausende Menschen seit Tagen ohne Strom, Heizung und Wasser - und das bei Minusgraden. STOPP Auch in anderen ukrainischen Städten gab es durch russische Angriffe auf die Energieversorgung Blackouts. Es gehe Russland offenbar darum, die Städte im Frost unbewohnbar zu machen, kritisiert Kiew. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 07:00)
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Musk verschärft Regeln für KI-Bilder von Grok
Austin: Nach heftiger Kritik hat Elon Musks KI-Firma "xAI" neue Beschränkungen für ihren Chatbot Grok eingeführt. Künftig soll es nicht mehr möglich sein, mit der Künstlichen Intelligenz Bilder realer Personen so zu bearbeiten, dass sie nur noch leicht bekleidet oder sogar nackt erscheinen. Auf X wurde außerdem mitgeteilt, man werde die Funktion, Menschen in Bikinis oder Unterwäsche darzustellen, in jenen Ländern blockieren, in denen dies verboten sei. In Zukunft sollen auch nur noch zahlende Nutzer die Bildfunktion von Grok verwenden dürfen. Bisher konnten Nutzer die KI dazu auffordern, sexualisierte Bilder von realen Personen zu erstellen. Betroffen sind meist Frauen, aber auch Kinder und Jugendliche. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 06:00)
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ISS-Crew ist vorzeitig auf dem Rückweg zur Erde
Washington: Die vier Astronauten, die ihren Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS wegen medizinischer Probleme vorzeitig abbrechen mussten, sind auf dem Rückweg zur Erde: Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde NASA zeigten, wie die Besatzung von der ISS abdockt. Nach elf Stunden Flug sollen die Astronauten aus den USA, Japan und Russland dann im Meer vor der Küste des US-Bundesstaats Kalifornien landen. Es ist das erste Mal, dass eine ISS-Besatzung wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig zurückgeholt wird. Zu medizinischen Details wollte sich die NASA nicht äußern. ( ARD Nacht-Nachrichten 15.01.2026 01:00)
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Für Abfahrtsverbote im Landkreis Miesbach fehlen die Schilder
Miesbach: Die Abfahrtsverbote im Landkreis Miesbach können nicht durchgesetzt werden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, fehlten dafür bislang die Schilder auf der Autobahn, die auf die Verbote hinweisen - und damit fehle auch die Grundlage für die Kontrolle. Von der Autobahn GmbH hieß es dazu, die Schilder müssten erst noch gefertigt werden und gefrorener Boden sei für das Aufstellen nicht ideal. Ende Januar oder Anfang Februar soll es soweit sein. - Das Verbot gilt eigentlich seit Weihnachten. Autofahrer dürfen an bestimmten Tagen bei Stau die Autobahn nicht verlassen. Dadurch sollen die angrenzenden Orte entlastet werden. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 08:00)
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FC Bayern beendet beste Hinrunde in der Bundesligageschichte
München: Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München hat in Köln 3:1 gewonnen und machte damit die beste Hinrunde in der Geschichte der Fußball-Bundesliga perfekt. Die weiteren gestrigen Ergebnisse des 17. Spieltags: Wolfsburg - Sankt Pauli 2:1 Hoffenheim - Gladbach 5:1 und Leipzig - Freiburg 2:0 Der FC Augsburg empfängt am Abend Union Berlin. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 06:00)
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Das Wetter in Bayern: Bewölkt, teils Regen, 2 bis 12 Grad
Das Wetter in Bayern: Zunächst stark bewölkt, stellenweise neblig; teilweise regnet es, mancherorts kann es nochmal glatt werden. Später lockert es von Südwesten her auf, Höchstwerte 2 bis 12 Grad. Morgen überall trocken, und wo sich Nebel und Hochnebel auflösen sonnig bei 0 bis 11 Grad. Am Wochenende unter Nebel und Hochnebel meist trübt, sonnig am ehesten in den Hochlagen. Höchstwerte 5 bis 8 Grad. ( BAYERN 2-Nachrichten 15.01.2026 06:00)
Neue Kurzgeschichten
Teil 2 von "Hin und zurück ... oder weg" - Erlebtes zwischen Bottrop und Bad Reichenhall - ist am 27.02.2024 erschienen.
Freuen Sie sich auf 37 neue Alltagsgeschichten, die durchgehend mit viel wissenswerten Fakten, einer gehörigen Portion Humor, einem Augenzwinkern und manchmal auch einer schonungslosen persönlichen Meinung garniert sind.
"Hin und zurück ... oder weg" - Teil 2 - ist ab sofort im Handel, im Internet und bei mir erhältlich. Als eBook steht es ebenfalls zur Verfügung (derzeit zum Einführungspreis).